FiDA für Banken: Mit der FiDA-Kompetenz von bankon wird die FiDA-Umsetzung strukturiert und effizient
Viele Banken stehen heute vor der Herausforderung, FiDA nicht nur regulatorisch umzusetzen, sondern als strategische Chance für neue Daten- und Geschäftsmodelle zu nutzen. Die zentrale Frage lautet: Wie schaffen Institute rechtzeitig die fachlichen, technischen und organisatorischen Voraussetzungen für Open Finance?
Der erste Schritt ist eine strukturierte FiDA-Readiness-Analyse: Sie bewertet den aktuellen Reifegrad eines Instituts hinsichtlich Daten, Technologie, Governance, Geschäftsmodell und regulatorischer Anforderungen.
bankon Management Consulting hat im Rahmen eines Webinars rund 20 Banken über aktuelle Entwicklungen, Perspektiven und Herausforderungen rund um das Thema FiDA (Financial Data Access) informiert – gemeinsam mit unserem Technologiepartner CPB.
Die zentrale Botschaft: FiDA ist kein reines Regulatorik-, Compliance- oder IT-Projekt. Es ist DIE strategische Weichenstellung, die über die künftige Marktposition eines Hauses im Umgang mit der Datenökonomie entscheidet.
Der gut besuchte Termin zeigte: Bei vielen Instituten ist die Tragweite der geplanten EU-Verordnung bzw. der damit einhergehenden Ambitionen für die Datenökonomie noch nicht vollständig erkannt.
Was FiDA konkret bedeutet:
FiDA weitet das Prinzip des Open Banking, das mit PSD2 zunächst auf Zahlungskonten begrenzt war, auf den gesamten EU-Finanzsektor aus. Aus Open Banking wird ein umfassendes Open Finance. Betroffen sind damit nicht nur Banken, sondern auch Versicherungen und Finanzdienstleister.
Für Privat- wie auch Firmenkunden bedeutet FiDA einen echten Machtgewinn: Sie erhalten das Recht, nahezu alle ihre Finanzdaten – über sämtliche Banken und Anbieter hinweg – bei einem Anbieter ihrer Wahl zusammenführen und anzeigen zu lassen und auf dieser Basis bessere Angebote zu erhalten. Der Datenscope reicht dabei weit über das Zahlungskonto hinaus und umfasst künftig auch Geldanlagen und Investments, Versicherungen sowie Kredite.
Kern dieses Modells ist das im Verordnungsentwurf vorgesehene Permission Dashboard: Über dieses zentrale Cockpit verwaltet der Kunde sämtliche Datenzugänge – er erteilt Freigaben, behält den Überblick und kann sie jederzeit wieder entziehen. Die Anzeige der Finanzdaten und die darauf aufbauenden Produktangebote sind dabei additive Use Cases, die schrittweise und einzeln auf dieser Grundlage aufgebaut werden können.
Nachfolgende Bausteine prägen die neue Ordnung: die verpflichtende Teilnahme an standardisierten Financial Data Sharing Schemes (FDSS), sogenannte Permission Dashboards, über die Kunden jede Datenfreigabe aktiv steuern, und eine neue Rolle im Markt – den Financial Information Service Provider (FISP). Wer als reiner Datennutzer fremde Finanzdaten verarbeiten will, benötigt diese neue FISP-Lizenz und den Zugang zum FDSS.
Der Zeitplan: offen im Termin, klar in der Richtung
Der Zeitpunkt eines Inkrafttretens ist noch offen: FiDA befindet sich weiterhin im EU-Gesetzgebungsverfahren, die Trilog-Verhandlungen ziehen sich. Doch genau diese Hängepartie ist trügerisch.
Führende Finanz- und Technologieunternehmen bereiten sich bereits heute darauf vor, Financial Data Access als strategische Chance zu nutzen.
Sobald die Verordnung im Amtsblatt veröffentlicht wird, beginnen die Umsetzungs-fristen zu laufen.
Indikative Staffelung, gerechnet ab Inkrafttreten:
| Phase | Zeitraum nach Inkrafttreten | Umfasste Daten |
| Phase 1 | 18–24 Monate | Konten, Sparguthaben, Verbraucherkredite, Kfz-Versicherungen |
| Phase 2 | 30–36 Monate | Immobilienkredite, Wertpapiere, Krypto-Anlagen, Altersvorsorge |
| Phase 3 | 42–48 Monate | Alle weiteren Finanzdaten, inkl. Kreditwürdigkeitsprüfung für Unternehmen |
Entscheidend ist ein Punkt, der im Webinar besonders betont wurde: Selbst, wenn FiDA verschoben oder gekippt würde, treten die Konsequenzen des Open Finance dennoch ein. Eine strategische Antwort ist deshalb unausweichlich – die Vorbereitung und Umsetzung der nächste Schritt.
Neue Wettbewerber fordern etablierte Banken heraus; die Markteintrittshürden sinken
FiDA senkt die Markteintrittshürden durch verbindliche Standards und Regeln drastisch. Open-Banking-Plattformen entwickeln sich zu „Meta-Banken“ mit proaktiven Angeboten. Cloud-native FISPs integrieren fremde Daten in Sekunden in ihre User Experience. Europäische Banken nutzen die Verordnung als digitalen Pass und skalieren ohne Filialnetz, während Versicherungen zunehmend mit klassischen Bankprodukten verschmelzen.
Damit stellt sich für jedes Institut die Schlüsselfrage: „Daten-Verteidiger“ bleiben – oder zum „Hybrid-Champion“ werden, der die eigene Marke und das Kundenvertrauen mit FISP-Services zu einer echten 360°-Beratung verbindet?
Große Chancen – für die Schnellen
Wer FiDA konsequent nutzt, steigert den Kundennutzen durch EU-weite Echtzeit-Transparenz, erschließt neue Märkte und Produkte über Plattformen, vertieft die Kundenbindung an der zentralen Schnittstelle und baut neue, plattformbasierte Geschäftsmodelle auf. Wer zu langsam ist, verliert dagegen Marktanteile im eigenen Bestandsgeschäft.
Über Erfolg oder Misserfolg entscheiden aus Sicht bankon fünf Faktoren:
- Bester Kundennutzen – volle Transparenz plus EU-weit bestes Produktangebot, das Produktangebote Dritter zwingend einschließt.
- Geschwindigkeit – schlanke Prozesse, KI-gestützte Bewertung, Abschluss per Klick ebenso wie ein schnelles Time-to-Market („Geschwindigkeit wird zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor.“).
- Vertrauen – nur wer als höchst vertrauenswürdig gilt, erhält die sensiblen Daten. Hier haben die etablierten Banken und Versicherungen spürbare Vorteile.
- Reichweite – nur wer schnell viele bestehende und neue Kunden für sich gewinnen kann, bindet die Kunden nachhaltig.
- Moderne IT – Plattformökonomie und KI auf Basis qualitätsgesicherter Daten für die Echtzeitverarbeitung großer Datenmengen.
Die gute Nachricht: Alle Wettbewerber haben heute noch Lücken – das Rennen ist offen. Nur wer sich nicht zeitnah auf den Weg macht, wird zu spät kommen. Wer allerdings zu spät Daten liefert, wird Strafen der Aufsicht, Renommeeverluste und v. a. Kundenabwanderungen nicht verhindern können.
FiDA-Readiness: Strategische Vorbereitung und Umsetzung für Banken am besten mit exzellenter Beratung und FiDA-Kompetenz durch bankon
Viele Institute stehen jetzt vor der Frage, wie sie sich organisatorisch, fachlich und technisch auf FiDA vorbereiten. Eine strukturierte FiDA-Readiness-Analyse schafft Transparenz über den aktuellen Reifegrad, identifiziert Handlungsfelder und bildet die Grundlage für eine erfolgreiche Umsetzung. Aus der Analyse entsteht eine individuelle FiDA-Roadmap mit priorisierten Maßnahmen, Zielbild und Umsetzungsschritten.
Dabei verbinden moderne Open Finance Strategien regulatorische Anforderungen mit neuen Geschäftsmodellen, API-Architekturen, Consent Management, Data Governance und innovativen Kundenerlebnissen. Eine professionelle FiDA-Beratung verbindet regulatorische Analyse, Open Finance Strategie, Zielbildentwicklung, Business Case, API-Architektur, Data Governance und Umsetzungsplanung.
So begleitet bankon den Weg – Strategie, Bankfachlichkeit und IT aus einer Hand
FiDA gelingt nicht in Silos. bankon verbindet strategische Ambition mit operativer Umsetzungsstärke und deckt vier Handlungsfelder durchgängig ab: von Strategie & Geschäftsmodell (Business Case, lohnendste Use Cases, Target Operating Model) über die Business Transformation (Consent-Flow, Change-Management, Marketingkonzeption) und das technische Fundament aus Architektur & Daten (API-First, FiDA-konformer Datenhaushalt, Data Governance) bis zur technischen Implementierung (Consent-Management, konforme APIs, Permission-Dashboards, 24/7-Infrastruktur). Strategieberatung und Realisierung greifen so nahtlos ineinander.
bankon mit FiDA-Expertise als Sparringspartner und Umsetzungsbeschleuniger
FiDA ist der Realitätscheck für die digitale Reife Ihres Hauses – und die Chance, vom „Datentresor“ zum „Financial Hub“ zu werden. Die entscheidende Frage ist nicht, ob Sie handeln, sondern wie schnell. Es ist erfolgskritisch, jetzt im Jahr 2026 die richtigen strategischen Entscheidungen zu treffen, damit in den Jahren 2027 und 2028 die fachlichen und technischen Umsetzungen erfolgen können. Wer nur das Nötigste tut, lässt die zahlreichen Chancen ungenutzt.
Wir unterstützen Banken mit ganzheitlicher FiDA-Beratung bei der Entwicklung ihrer individuellen FiDA-Strategie – von der Readiness-Analyse über Zielbild und Business Case bis zur fachlichen und technischen Umsetzung.
Sprechen Sie uns an – damit aus regulatorischer Pflicht ein echter Wachstumstreiber wird. Kontaktieren Sie gerne unsere FiDA-Experten Michael Rother (rother@bankon.de), Christian Seidenath (seidenath@bankon.de), Steffen Rummel (rummel@bankon.de) oder Matthias Schmidt (schmidt@bankon.de). Wir freuen uns auf den Austausch und melden uns zeitnah bei Ihnen.
Wenn Sie mehr Informationen auch zu anderen Themen wünschen, wenden Sie sich bitte an die Experten von bankon. Profitieren Sie von der langjährigen Branchenexpertise unserer bankon Berater. Sprechen Sie uns an.
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