Sourcing: Was ist die Erfolgsformel für ein erfolgreiches Outsourcing des IT-Betriebes?

Viel wird über mög­li­che posi­ti­ve Effek­te eines IT-Out­sour­cings geschrie­ben: Ein­spa­rung an Zeit, Res­sour­cen und Finan­zen, vol­le Trans­pa­renz der Kos­ten und Leis­tun­gen, Wett­be­werbs­vor­sprung durch regel­mä­ßi­ge Wei­ter­ent­wick­lung usw., um nur eini­ge Punk­te zu nen­nen.

Bis die­se Sourcing-Zie­le jedoch wirk­lich erreicht wer­den, gibt es eine Rei­he kri­ti­scher Erfolgs­fak­to­ren, die mög­li­che posi­ti­ve Effek­te direkt oder indi­rekt beein­flus­sen. Unse­re Pra­xis­er­fah­run­gen aus der Beglei­tung diver­ser Aus­la­ge­rungs­pro­zes­se zei­gen ganz deut­lich, dass vor allem ein eige­nes Mei­nungs­bild bzgl. aus­zu­la­gern­der Ser­vices und die frü­he Ein­lei­tung von struk­tu­rel­len bzw. orga­ni­sa­to­ri­schen Ver­än­de­run­gen, ver­bun­den mit offe­ner Kom­mu­ni­ka­ti­on, als wich­ti­ge Bestand­tei­le eines erfolg­rei­chen Sourcing gel­ten.

Vie­le Aus­la­ge­rungs­pro­zes­se und deren Aus­wir­kun­gen wer­den häu­fig in Ihrer Kom­ple­xi­tät unter­schätzt, da Ergeb­nis­se, die im Rah­men der Sourcing-Vor­be­rei­tung ange­gan­gen wer­den soll­ten, meist erst in einer spä­te­ren Pro­jekt­pha­se bear­bei­tet wer­den. Dies führt dann häu­fig zu Ver­zö­ge­run­gen und damit auch zu einer Kos­ten­er­hö­hung.

Wie defi­niert sich nun der Zustand „Sourcing rea­dy” für eine Orga­ni­sa­ti­on bzw. wel­che Ergeb­nis­se wer­den im Rah­men der Sourcing-Vor­be­rei­tung erstellt?

Ein ent­spre­chen­der Rei­fe­grad der Ser­vice­pro­zes­se und sich dar­aus ablei­ten­de Anfor­de­run­gen an Ser­vices und Rol­len sind ein wich­ti­ger Grad­mes­ser. Neben der pro­zes­sua­len Kom­po­nen­te ist auch die kla­re For­mu­lie­rung der Anfor­de­run­gen in Form eines Ser­vice­ka­ta­lo­ges und ein früh­zei­ti­ger Informations­austausch mit dem „rich­ti­gen” Anbie­ter wich­tig. Betrof­fe­ne Mit­ar­bei­ter sind früh­zei­tig bzgl. mög­li­cher Aus­wir­kun­gen auf deren Arbeits­fel­der zu infor­mie­ren und an der Erar­bei­tung not­wen­di­ger Ände­run­gen (Pro­zes­se, Ver­ant­wort­lich­kei­ten, Rol­len­ver­ständ­nis, Kul­tur) zu betei­li­gen. Als kri­ti­scher Erfolgs­fak­tor gilt auch die Beach­tung regu­la­to­ri­scher Anfor­de­run­gen (z. B.: Aus­la­ge­rungs­ma­nage­ment), die v. a. nach der Tran­si­ti­ons­pha­se eine wich­ti­ge Rol­le ein­neh­men.

Eine gesamt­heit­li­che Betrach­tung aller vom Sourcing abhän­gi­gen Bau­stei­ne, ver­bun­den mit einem tief­grei­fen­den bank­fach­li­chen und tech­ni­schen Ver­ständ­nis, sind wich­ti­ge Vor­aus­set­zun­gen für eine effi­zi­en­te Durch­füh­rung und Beglei­tung des Aus­la­ge­rungs­pro­zes­ses, um die avi­sier­ten Sourcing-Zie­le zu errei­chen.

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